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Holzbüchse mit einer farblosen Glasflasche
Gedrechselte Holzbüchse mit Schraubverschluss zum sicheren Transport von Glasflaschen. Innen mundgeblasene farblose Glasflasche mit geschliffenem Hals und Hefteisenabriss. Korkstopfen mit flachem Holzknauf. Holzbüchse mit seitlichem Sprung.
DetailBonbonglas
Rundes kelchförmiges farbloses Glas mit Steckdeckel, leicht gewölbt mit Kugelknauf. Massiver Standboden. Kurzer, abgesetzter Schaft mit Nodus und Ringscheibe am unteren Ende. Kupparand geschliffen.
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UNG: DIGITALIS.
Zylinderförmiger Porzellantiegel mit Stülpdeckelrand, geschweiftem Rand und geschweiftem Fuß. Stülpdeckel mit Kehlung. Standring. Standboden plan. Jugendstilähnliche, rotbraune Randdekoration (Blattgirlande mit Bändern). Eingebrannte schwarze Signatur.
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Schwarzkümmelsamen - Semen Nigellae, Nigella sativa L.; Fam.: Ranunculaceae
Die Samen der in Südeuropa, auf dem Balkan und in Westasien heimischen Pflanze enthalten ca. 40% fettes Öl und 1% ätherisches Öl. Sie werden von den Mütterberatungsstellen in Teemischungen zur Anregung der Milchbildung in der Stillzeit empfohlen oder als ölige Zubereitung zum Einreiben in der Nabelgegend gegen die Blähungen der Säuglinge. Häufig wird Schwarzkümmel auch als Gewürz verwendet. Schon in der Antike war der tiefschwarze Samen als Heilmittel bekannt und wurde innerlich wie äußerlich vielseitig gebraucht, u.a. gegen Spinnenbisse, Würmer, Leberflecken und eingeschnittene Nägel.
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Heidelbeeren - Myrtilli fructus, Vaccinium myrtillus L.; Fam.: Ericaceae
Die heimische Arznei- und Genusspflanze ist im Volksmund auch als Blau- oder Schwarzbeere bekannt. Frisch gepflückt, wird sie zu Süß- und Mehlspeisen verwendet oder mit Schnaps angesetzt. In der Apotheke werden die getrockneten Heidelbeeren wegen ihres hohen Gerbstoffgehaltes als gut wirksames Mittel gegen Durchfall vorrätig gehalten und unter erfahrenen Fernreisenden gelten sie diesbezüglich als Geheimtipp. In früheren Zeiten wurde der Saft aus den frischen Beeren gegen Cholera verwendet.
DetailBlasentang - Fucus vesiculosus, Fucus vesiculosus L.; Fam.: Fucaceae
Der starke Geruch nach Salz, Fisch und Meer verrät bereits die Herkunft des Blasentangs. Er gehört zur Familie der Braunalgen und wächst an den felsigen Küsten des Atlantischen und Stillen Ozeans, wo er mit Schleppnetzen ”geerntet” wird. Das Aussehen und die stattliche Größe der Pflanze führten zu den Beinamen Höckertang oder Meereiche. Wegen des Jodgehaltes wird Blasentang als Entfettungs- und Schlankheitsmittel propagiert, sollte aber wegen der stimulierenden Wirkung auf die Schilddrüse nur nach ärztlicher Untersuchung verwendet werden. In der Vergangenheit war der Blasentang ausschließlich als homöopathisches Mittel von Bedeutung.
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Sternanisfrüchte - Anisi stellati fructus, Illicium verum Hook.; Fam.: Illiciaceae
Sternförmige Sammelfrucht aus 6-8 Einzelfrüchten oft unterschiedlicher Größe mit braunen, glänzenden Samen.
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Süssholzwurzel - Liquiritiae radix, Glycyrrhiza glabra L.; Fam.: Fabaceae
Die Süßholzstaude kommt wild wachsend im Mittelmeergebiet, in Russland und in Kleinasien vor. Wegen des großen Bedarfs gibt es weitflächige Anbaugebiete im Iran, in China und in der Türkei. Beim Kauen entwickelt die Wurzel einen süßen, leicht aromatischen Geschmack. Sie wirkt Schleim lösend und Auswurf fördernd bei Husten und Bronchialkatarrh sowie entzündungshemmend und krampflösend bei Gastritis und Magengeschwüren. Bei länger andauernder Einnahme und hoher Dosierung kann es allerdings zur Steigerung des Blutdrucks kommen. Der eingedickte, wässrige Extrakt ist unter dem Namen Lakritze oder Bärendreck allgemein bekannt.
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Hibiskusblüten - Hibisci flos, Hibiscus sabdariffa L.; Fam.: Malvaceae
Der Hibiskus ist eine hoch wachsende, rot blühende Zierpflanze, die ursprünglich aus Angola stammt und heute weltweit in den Tropen angebaut wird. In Filterbeuteln und anderen Zubereitungsformen sind die Blüten im 20. Jh. in Mode gekommen und halten derzeit einen Anteil von 20% am gesamten Kräutertee-Markt. Hibiskus-Tee schmeckt angenehm säuerlich und erfrischend, er wirkt leicht anregend und - in größeren Mengen genossen - mild abführend.
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Römische Kamillen - Anthemidis flos, Chamaemelum nobile (L.)All.; Fam.: Asteraceae
Die römische Kamille ist weit weniger bekannt und erforscht als die Echte Kamille. Wegen des wuscheligen Aussehens werden ihre Blüten im Volksmund auch als ‚Dickköpfe‘ bezeichnet. Römische Kamille wächst im südwestlichen Europa sowie in Nordafrika und wirkt entzündungshemmend, krampflösend und antibakteriell. Ähnlich der Echten Kamille wird sie zu Spülungen im Mund und Rachen sowie als Tee bei Völlegefühl und Blähungen verwendet. Wegen ihrer aufhellenden Eigenschaften eignet sie sich außerdem als Pflegemittel für blonde Haare.
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